Dieses Bild einer Registrierkasse illustriert unser Thema: Brand Protection ROI und die ROI Engine von EBRAND.

Brand Protection ROI: Über Takedowns hinaus zu messbarem Geschäftswert

Das Wichtigste in Kürze:

Takedown-Zahlen und Cleanliness Scores allein können den ROI von Markenschutz nicht messen. Stattdessen stützen Unternehmen ihre Entscheidungen im Markenschutz auf eine Kombination aus Durchsetzungsdaten, einem einheitlichen Vergleichsmaßstab, kommerziellen Daten und belastbaren Annahmen.

Eine Marke vor Fälschungen, betrügerischen Websites und Identitätsmissbrauch im Internet zu schützen, ist eine klare geschäftliche Priorität. Den finanziellen Wert dieses Schutzes nachzuweisen, ist jedoch deutlich schwieriger.

Diese Herausforderungen begegnen uns regelmäßig in Gesprächen mit Kunden. Rechts-, IP- und Markenschutzteams melden Tausende von Funden und erfolgreichen Takedowns, tun sich aber dennoch schwer, die zentrale Frage in Budgetgesprächen zu beantworten: Welchen Geschäftswert schützen wir eigentlich?

Die Schwierigkeit liegt darin, operative Leistung mit kommerziellen Auswirkungen zu verknüpfen. Dieser Artikel erklärt, warum Takedown-Zahlen und Cleanliness Scores zu kurz greifen, wie Branchenkontext und kommerzielle Daten helfen, finanzielle Auswirkungen zu bewerten, und wie die neue Brand Protection ROI Engine von EBRAND diese Lücke schließt, indem sie Erkenntnisse aus ARGOS mit kommerziellen Daten und Fachwissen verbindet. Wenn Sie Ihre eigenen Zahlen sehen möchten, fordern Sie hier ein kostenloses Marken-Audit an.

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Den ROI von Markenschutz in der Geschäftsführung sichtbar machen

Vertriebsteams berichten über Umsätze, Marketingteams messen die Leistung ihrer Kampagnen, und Operations-Teams weisen Effizienzgewinne nach. Markenschutzteams berichten in der Regel über Funde, Takedowns und Erfolgsquoten bei der Durchsetzung.

Diese Kennzahlen zeigen die operative Leistung, beantworten aber nicht die Frage, die CEOs und CFOs am meisten interessiert. Letztlich muss die Führungsebene wissen, welche Rendite ihre Investition bringt. Der ROI von Markenschutz liefert der Geschäftsführung diese Antwort in denselben Begriffen, mit denen sie bereits jeden anderen Unternehmensbereich bewertet. Unser Leitfaden zu Markenschutz-KPIs und der Messung des ROI behandelt dieses Thema ausführlicher.

Takedown-Zahlen messen Aktivität, nicht Wert

Stellen Sie sich ein Unternehmen vor, das 50.000 rechtsverletzende Angebote, betrügerische Websites und Social-Media-Fälle entfernt. Diese Arbeit steht für einen erheblichen Durchsetzungsaufwand, doch die Zahl allein sagt wenig über den Wert aus, den sie geschaffen hat.

Ein gefälschtes Angebot, das beliebte Produkte in großem Umfang verkauft, kann ein weit größeres kommerzielles Risiko darstellen als Dutzende vereinzelter Angebote mit wenig Aktivität. Eine betrügerische Website, die sich als Marke ausgibt, kann Risiken für Kunden und operative Kosten verursachen, die weit über die angebotenen Produkte hinausgehen. Wer organisierte Fälschernetzwerke untersucht und zerschlägt, kann die eigentlichen Quellen von Rechtsverletzungen angehen und so möglicherweise einen nachhaltigeren Wert schaffen als durch das wiederholte Entfernen einzelner Angebote.

Die Zahl der Takedowns zeigt, wie viel Durchsetzung stattgefunden hat. Sie zeigt nicht, wie viel Wert das Team geschützt hat. Um das zu verstehen, müssen Teams die betroffenen Produkte, ihre kommerzielle Bedeutung und die betroffenen Märkte betrachten. Außerdem müssen sie abwägen, welche Folgen es hätte, Rechtsverletzungen nicht zu verfolgen.

Warum Cleanliness Scores irreführend sein können

Cleanliness Scores sollen zeigen, wie frei von Rechtsverletzungen ein Marktplatz oder ein Suchergebnis erscheint. Anders als Takedown-Zahlen messen sie das sichtbare Ausmaß von Rechtsverletzungen innerhalb eines festgelegten Überwachungsbereichs. Sie können helfen, Veränderungen der Online-Gefährdung nachzuverfolgen, belegen aber nicht den kommerziellen Wert des erbrachten Schutzes. Ein Score kann hervorragend aussehen, während die verbleibenden Rechtsverletzungen weiterhin erheblichen kommerziellen Schaden verursachen.

Der Score hängt außerdem vom Blickwinkel ab. Suchergebnisse unterscheiden sich je nach Standort, Browserverlauf und anderen Faktoren. Was in einem Markt sauber erscheint, kann für Kunden anderswo ganz anders aussehen.

Vergleichbare Scores erfordern einen einheitlichen Überwachungsbereich, doch wirksamer Markenschutz muss sich an veränderte Bedrohungen anpassen. Fälscher und Betrüger wechseln ständig zwischen Plattformen, Märkten und Identitäten. Ein besserer Cleanliness Score bedeutet nicht unbedingt, dass die Rechtsverletzungen zurückgegangen sind. Manche Bedrohungen sind möglicherweise einfach in weniger sichtbare Kanäle oder Netzwerke abgewandert, die herkömmliche Überwachung nicht ohne Weiteres erkennt. Ermittlungsmethoden, darunter verdeckte Recherchen, können helfen, diese Aktivitäten aufzudecken und ein vollständigeres Bild der tatsächlichen Gefährdung zu liefern.

Cleanliness Scores bleiben für das operative Reporting und die Verfolgung von Trends nützlich, sollten aber nicht als wichtigster Maßstab für die Wirksamkeit oder die geschäftlichen Auswirkungen von Markenschutz gelten.

Durchsetzungsergebnisse mit kommerziellen Ergebnissen verknüpfen

Damit Markenschutz in der Geschäftsführung Gewicht bekommt, müssen Teams nicht nur erklären, was sie entfernt haben, sondern auch, warum es wichtig war. Durchsetzungsergebnisse werden aussagekräftiger, wenn Teams ihre kommerzielle Bedeutung erklären können. Ein Fall mit einem Netzwerk von Fälschungsverkäufern kann zum Beispiel zeigen, welche Produkte und Märkte betroffen waren, wie die Durchsetzung das festgestellte Risiko verringert hat und warum das Eingreifen für das Unternehmen wichtig war.

Ein überzeugender Fall benennt die Bedrohung, die betroffenen Produkte und Märkte, die ergriffenen Maßnahmen und die kommerziellen Folgen. Ein Team könnte etwa ein Netzwerk von Fälschungsverkäufern aufspüren, deren Angebote auf mehreren Marktplätzen entfernen und so das geschätzte Umsatzrisiko für eine Flaggschiff-Produktlinie senken, während es gleichzeitig die Verwirrung bei Kunden und die operativen Kosten durch gefälschte Produkte verringert. Unser Leitfaden dazu, wie Sie den ROI von Digital Risk Protection messen, bietet weitere Beispiele für diese Art der Darstellung.

Warum der Branchenkontext wichtig ist

Die kommerziellen Auswirkungen von Markenschutz unterscheiden sich von Branche zu Branche erheblich. Hier sind einige der wichtigsten Unterschiede:

  • Pharma: Risiken für die Patientensicherheit, regulatorische Risiken und Haftung.
  • Mode, Luxus und Konsumgüter: abgewanderte Umsätze, sinkende Preise und geschwächte Exklusivität.
  • Automobilindustrie und Unterhaltungselektronik: Produktsicherheit, Gewährleistungsansprüche und Haftung, insbesondere bei sicherheitskritischen Bauteilen.

In jeder Branche beziffern Teams Markenverletzungen mithilfe kommerzieller Daten und angemessener Annahmen. Manche Folgen, insbesondere Sicherheitsrisiken und langfristige Reputationsschäden, lassen sich nicht einfach mit einem Preis versehen. Eine glaubwürdige Bewertung beziffert finanzielle Auswirkungen dort, wo verlässliche Daten vorliegen, und bewertet Risiken, die sich nicht ohne Weiteres in Geld ausdrücken lassen, gesondert.

Dieses Bild eines Mannes, der ein Bündel Geldscheine zählt, illustriert unser Thema: Brand Protection ROI und die ROI Engine von EBRAND.

Wir stellen vor: die Brand Protection ROI Engine von EBRAND

Um mehr finanzielle Klarheit in den Markenschutz zu bringen, stellen wir unsere neue, eigens entwickelte Brand Protection ROI Engine vor. Die Engine verbindet Überwachungs- und Durchsetzungsdaten aus unserer ARGOS-Plattform mit kommerziellen Eingaben und unternehmensspezifischen Annahmen. Auf dieser Grundlage schätzt sie den potenziellen wirtschaftlichen Wert von Markenschutz.

Statt jedem Takedown einen pauschalen Wert zuzuweisen, berücksichtigt die Engine die Art der Rechtsverletzung, die beteiligten Kanäle, die betroffenen Produkte und Märkte sowie die kommerziellen Rahmenbedingungen des Unternehmens. Sie unterscheidet zwischen messbaren finanziellen Auswirkungen, geschätzten Werten und Risiken, die gesondert betrachtet werden müssen. Das Ergebnis zeigt, wo das größte finanzielle Risiko auf Marktplätzen, Websites, in sozialen Medien und in einzelnen Projekten besteht. Es zeigt außerdem, wo die Durchsetzung den größten kommerziellen Nutzen bringen kann.

Keine zwei Unternehmen haben dieselben Produkte, Margen, Kunden oder Risiken. Unsere Fachleute legen die kommerziellen Eingaben und Annahmen deshalb gemeinsam mit jedem Unternehmen fest und verfeinern sie, sobald weitere Informationen vorliegen. Die Bewertung verbindet Erkenntnisse aus ARGOS, unternehmensspezifische kommerzielle Daten und Fachwissen.

Markenschutz in finanzielle Auswirkungen übersetzen

Wie sieht das Ergebnis der Engine in der Praxis aus? Betrachten wir eine beispielhafte Bewertung für eine internationale Marke, die auf Marktplätzen, Websites und in sozialen Medien von Rechtsverletzungen betroffen ist und bei der Ergebnisse der Bestandsaufnahme, Unternehmensinformationen und kommerzielle Annahmen zusammengeführt werden.

Bewertung der finanziellen AuswirkungenBeispielfall
Potenziell geschützter Wert pro Monat125.000 €
Potenziell geschützter Wert pro Jahr1.500.000 €
Jährliche Investition in Markenschutz100.000 €
Geschätzter jährlicher Nettonutzen1.400.000 €
ROI-Faktor15×

In dieser Beispielrechnung beträgt der geschätzte potenziell geschützte Wert 125.000 € pro Monat, was 1,5 Millionen € pro Jahr entspricht. Bei einer jährlichen Investition in Markenschutz von 100.000 € ergibt sich ein geschätzter jährlicher Nettonutzen von 1,4 Millionen € und ein Netto-ROI-Faktor von 14×.

Die tatsächlichen Ergebnisse hängen von den betroffenen Produkten, dem Ausmaß der Rechtsverletzungen, den Substitutionsraten und weiteren kommerziellen Faktoren ab. Ziel der Bewertung ist eine transparente finanzielle Schätzung, die die Geschäftsführung nachvollziehen und hinterfragen kann, und nicht ein möglichst hoher Faktor.

Die Bewertung kann die Ergebnisse außerdem nach Marktplatz, Website, Social-Media-Kanal, Markt oder einzelnem Projekt aufschlüsseln. Marktplätze und Websites können sehr unterschiedliche finanzielle Bedeutung haben. In sozialen Medien können wir Rechtsverletzungen erkennen, ohne ihnen einen Geldwert zuzuweisen, wenn keine verlässlichen Informationen vorliegen. Die Zahl der Rechtsverletzungen und das finanzielle Risiko verhalten sich nicht unbedingt proportional zueinander, daher ist diese Unterscheidung wichtig, wenn Durchsetzungsmaßnahmen priorisiert werden.

Der finanzielle Beitrag geht außerdem über den Schutz von Umsätzen hinaus. Fälschungen, Betrug und Identitätsmissbrauch verursachen Kosten in den Bereichen Recht, Kundenservice, Marketing und in weiteren Abteilungen. Wo verlässliche Daten vorliegen, beziehen wir die entsprechenden vermiedenen Kosten in die Bewertung ein.

Der Vergleich dieser geschätzten Vorteile mit den Programmkosten gibt der Geschäftsführung ein klareres Bild davon, was Markenschutz beiträgt. Bei etablierten Programmen hilft das bei der Festlegung von Durchsetzungsprioritäten und der Budgetverteilung. Für Unternehmen, die zum ersten Mal über Markenschutz nachdenken, liefert eine erste Bestandsaufnahme die Grundlage für einen Business Case.

Warum glaubwürdige Daten und Annahmen wichtig sind

Jede finanzielle Bewertung ist nur so nützlich wie die Daten und Annahmen, auf denen sie beruht.

Nicht jeder Kauf einer Fälschung bedeutet einen entgangenen Verkauf des Originals. Nicht jedes entfernte Angebot hätte zu einer Transaktion geführt. Die Substitutionsraten unterscheiden sich erheblich zwischen Branchen, Märkten und Produkten. Sie hängen vom Kundenverhalten, von der Preisgestaltung und von der Verfügbarkeit echter Alternativen ab. Ein Automobilhersteller sollte nicht annehmen, dass jedes gefälschte Bauteil einen entgangenen Originalverkauf darstellt. Ein Pharmaunternehmen sollte der Patientensicherheit keinen willkürlichen Wert zuweisen. Die Schätzung muss diese Unterschiede abbilden, statt einheitliche Annahmen auf alle Rechtsverletzungen anzuwenden.

Auch die Hochrechnung von Auswirkungen über längere Zeiträume erfordert Sorgfalt. Teams müssen berücksichtigen, wie sich das Risiko durch Rechtsverletzungen und die Wirksamkeit der Durchsetzung entwickeln können. Schätzungen, die auf einem bestimmten Überwachungszeitraum beruhen, sollten die verfügbaren Belege und die kommerziellen Gegebenheiten des Unternehmens widerspiegeln.

Dieses Bild eines steigenden Finanzdiagramms illustriert unser Thema: Brand Protection ROI und die ROI Engine von EBRAND.

Unser Ziel ist eine Bewertung, die auf beobachteten Daten, relevanten kommerziellen Informationen und Annahmen beruht, die die Geschäftsführung prüfen und hinterfragen kann. Ein geschätzter geschützter Wert ist nicht dasselbe wie bereits zurückgewonnener Umsatz, und das Ziel ist nicht die höchstmögliche ROI-Zahl. Vielmehr wollen wir eine Zahl, die wir verteidigen können, wenn jemand fragt, was Markenschutz wert ist.

Markenschutz zu einer messbaren geschäftlichen Priorität machen

Unternehmen haben Markenschutz traditionell als notwendige Kosten für den Schutz von geistigem Eigentum, Kunden und Reputation betrachtet. Heute legen Unternehmen mehr Wert auf messbare Geschäftsergebnisse. Das Reporting zur Durchsetzung muss daher zeigen, welche Bedrohungen kommerziell relevant sind und wie Schutzmaßnahmen dieses Risiko verringern.

Die Brand Protection ROI Engine von EBRAND unterstützt diesen Wandel. Sie ersetzt keine operativen Kennzahlen und behauptet nicht, dass jede Durchsetzungsmaßnahme eine messbare Rendite erzielt. Stattdessen hilft sie Unternehmen, Durchsetzungsprioritäten zu bewerten, Ressourcen wirksamer einzusetzen und den für Markenschutz verantwortlichen Teams gegenüber der Geschäftsführung mehr Gewicht zu verleihen.

Letztlich sollten wir wirksamen Markenschutz an den kommerziellen Risiken messen, die er adressiert, und an dem Wert, den diese Maßnahmen schützen, und nicht nur an der Zahl der entfernten Rechtsverletzungen.

Möchten Sie den potenziellen ROI für den Schutz Ihrer Marke kennenlernen? Starten Sie mit einem kostenlosen Marken-Audit. Unsere Experten bewerten Ihre Online-Gefährdung und ermitteln die relevanten kommerziellen Faktoren. Außerdem zeigen sie Ihnen, wie die ROI Engine Ihren Business Case unterstützen kann. Folgen Sie EBRAND auch auf LinkedIn, um weitere Einblicke in den Markenschutz zu erhalten.

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